Rundbrief September 2015

„Öffne dem Hungrigen dein Herz und hilf dem, der in Not ist. Dann wird dein Licht in der Dunkelheit aufleuchten und das, was dein Leben Dunkel macht, wird hell wie der Mittag sein. Dann wird dich der Herr beständig leiten und dir selbst in Dürrezeiten innere Zufriedenheit bewahren.“
Jesaja 58:10+11

Liebe AMUKA Freunde! Jetzt sind wir schon einen Monat wieder aus Uganda zurück, aber noch nicht zum Schreiben gekommen. Denn nach der Rückkehr gingen gleich die nächsten Vorbereitungen los: Björn, unser zweiter Vorsitzender von AMUKA Deutschland, hat letzte Woche Xin aus China geheiratet – es war eine absolute Traumhochzeit!

201509-homeschooling

Tabea mit David, Shenay, Yusuf beim „homeschooling“

Außerdem war Tabea nur einige Wochen hier, um dann für ihr einjähriges Praktikum wieder nach Uganda zu fliegen. Sie ist dort als Praktikantin bei JENGA, einer britischen Nichtregierungsorganisation angestellt, deren Direktor Robby Keen uns schon von Anfang an unterstützt hat. Bei JENGA wird Tabea Training erhalten und eine Mentorin zur Seite gestellt bekommen, arbeiten wird sie aber meistens bei AMUKA. Weiterlesen

Rundbrief Juni 2015

Liebe Freunde, Unterstützer und Beter von AMUKA!

Diesmal schreibt Euch Orge von den neuesten Entwicklungen:

201506-haus1Ich war gerade für 3 Wochen in Uganda. Das Hauptanliegen war diesmal, den Bau eines Doppelhauses voran zu bringen. Wir bauen eine Haushälfte für uns und eine für Iname und ihre Familie. Sie nimmt immer wieder Kinder oder auch Erwachsene bei sich auf, um sie eine Zeit lang zu betreuen. Dafür ist ihr altes Haus zu klein. Der Grundriss erlaubt es, bei Bedarf, ein Zimmer der einen Wohnung zeitweise der anderen Wohnung zuzuschlagen. Jede Hälfte hat drei Schlaf-, ein Wohn-, ein Badezimmer und eine Küche. Der Rohbau war fertig und es stand nun das Dach an. Die Dachform wurde noch kurzerhand in ein Walmdach geändert, was leider bedeutete, dass der Dachstuhl größer wurde. Auch die Decken, die unter dem Dachüberstand umlaufen, wurden größer. Und so „fraß“ der Dachstuhl ungeahnte Mengen an Holz und Nägeln. Auch dauerte alles länger als gedacht. Weiterlesen

Rundbrief Februar 2015

Neues aus Manafwa/Uganda – Februar 2015

von Antje Balack

„I never look at the masses as my responsibility, I look at the individual
I can only love one person at a time – just one, one, one.
So, you begin… with just one, one, ONE.
Mother Teresa

Liebe Freunde und Unterstützer von AMUKA!

Am 1. Februar bin ich von meiner dreiwöchigen Reise zurückgekommen – das war ein Temperatursturz von über 30°!
Eigentlich war mein Rückflug für den 31. Januar gebucht, aber da der Anschlussflug von Istanbul ausfiel, hat Orge mich auf den nächsten Tag umgebucht und mir so einen Tag Urlaub in Entebbe verschafft. Dadurch hatte ich die Gelegenheit mit einem Fischerboot eine Paddeltour auf dem Lake Victoria zu machen. Das war ein ganz besonderes Erlebnis! Wir sind auf drei kleinen Inseln an Land gegangen. Auf Zweien gab es unzählige Vögel und auf der dritten wohnten muslimische Fischer mit ihren Familien. Allerdings sah es dort keineswegs so idyllisch aus, wie wir es von dänischen Fischerdörfern kennen.
Die winzig kleine Insel war voll mit Hütten aus Brettern und Plastikplanen, sogar bis ins Wasser hinein. Es gibt dort nur eine Latrine für alle und es herrschte ein übler Gestank. ÄquatorSo etwas Trostloses hatte ich noch nicht gesehen und ich dachte, diese Menschen wären sehr arm. Aber dann habe ich gelernt, dass sie eigentlich sehr viel Geld verdienen, bis zu 1000€ pro Nacht – aber sie bringen das viele Geld ebenso schnell wieder am Strand von Entebbe durch, unter anderem mit der Folge, dass es eine HIV Rate von 90% gibt.
Es gibt in Uganda sogar ein bekanntes Sprichwort das heißt: „Verschwende dein Geld nicht wie ein Fischer!“
Was ist es also, was diese Menschen dazu bringt „freiwillig“ in diesem Elend zu leben?

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