Rundbrief Juni 2015

Liebe Freunde, Unterstützer und Beter von AMUKA!

Diesmal schreibt Euch Orge von den neuesten Entwicklungen:

201506-haus1Ich war gerade für 3 Wochen in Uganda. Das Hauptanliegen war diesmal, den Bau eines Doppelhauses voran zu bringen. Wir bauen eine Haushälfte für uns und eine für Iname und ihre Familie. Sie nimmt immer wieder Kinder oder auch Erwachsene bei sich auf, um sie eine Zeit lang zu betreuen. Dafür ist ihr altes Haus zu klein. Der Grundriss erlaubt es, bei Bedarf, ein Zimmer der einen Wohnung zeitweise der anderen Wohnung zuzuschlagen. Jede Hälfte hat drei Schlaf-, ein Wohn-, ein Badezimmer und eine Küche. Der Rohbau war fertig und es stand nun das Dach an. Die Dachform wurde noch kurzerhand in ein Walmdach geändert, was leider bedeutete, dass der Dachstuhl größer wurde. Auch die Decken, die unter dem Dachüberstand umlaufen, wurden größer. Und so „fraß“ der Dachstuhl ungeahnte Mengen an Holz und Nägeln. Auch dauerte alles länger als gedacht. Weiterlesen

Rundbrief Februar 2015

Neues aus Manafwa/Uganda – Februar 2015

von Antje Balack

„I never look at the masses as my responsibility, I look at the individual
I can only love one person at a time – just one, one, one.
So, you begin… with just one, one, ONE.
Mother Teresa

Liebe Freunde und Unterstützer von AMUKA!

Am 1. Februar bin ich von meiner dreiwöchigen Reise zurückgekommen – das war ein Temperatursturz von über 30°!
Eigentlich war mein Rückflug für den 31. Januar gebucht, aber da der Anschlussflug von Istanbul ausfiel, hat Orge mich auf den nächsten Tag umgebucht und mir so einen Tag Urlaub in Entebbe verschafft. Dadurch hatte ich die Gelegenheit mit einem Fischerboot eine Paddeltour auf dem Lake Victoria zu machen. Das war ein ganz besonderes Erlebnis! Wir sind auf drei kleinen Inseln an Land gegangen. Auf Zweien gab es unzählige Vögel und auf der dritten wohnten muslimische Fischer mit ihren Familien. Allerdings sah es dort keineswegs so idyllisch aus, wie wir es von dänischen Fischerdörfern kennen.
Die winzig kleine Insel war voll mit Hütten aus Brettern und Plastikplanen, sogar bis ins Wasser hinein. Es gibt dort nur eine Latrine für alle und es herrschte ein übler Gestank. ÄquatorSo etwas Trostloses hatte ich noch nicht gesehen und ich dachte, diese Menschen wären sehr arm. Aber dann habe ich gelernt, dass sie eigentlich sehr viel Geld verdienen, bis zu 1000€ pro Nacht – aber sie bringen das viele Geld ebenso schnell wieder am Strand von Entebbe durch, unter anderem mit der Folge, dass es eine HIV Rate von 90% gibt.
Es gibt in Uganda sogar ein bekanntes Sprichwort das heißt: „Verschwende dein Geld nicht wie ein Fischer!“
Was ist es also, was diese Menschen dazu bringt „freiwillig“ in diesem Elend zu leben?

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Weihnachtsrundbrief 2014

rundbrief-2014-12-titelblatt

Liebe AMUKA-Freunde!

Wir danken Euch allen sehr für Eure Unterstützung, finanziell, ideell und im Gebet und sind sehr glücklich, dass wir zusammen mit unserem Team in Uganda etwas dazu beitragen konnten, dass viel Menschen ganz praktisch Hilfe bekamen und neu mit Hoffnung auf eine bessere Zukunft erfüllt wurden.

Wir haben Euch den Brief unserer Freunde in Manafwa übersetzt, so dass Ihr daran teilnehmen könnt, was alles so 2014 geschehen ist.

Recht spontan hat sich Dr. Aufmuth, ein pensionierter Apotheker aus, auf den Weg nach Uganda gemacht, um auf unserem Gelände ein einwöchiges Seminar abzuhalten, was gut besucht wurde. Er hat alle damit verbundenen Unkosten aus eigener Tasche bezahlt. Ein ganz herzliches Dankeschön dafür!!!

Ein Bericht über das Seminar folgt am Ende dieses Rundbriefes.

Wir wünschen Euch allen gesegnete Weihnachten und ein glückliches Jahr 2015!

Eure Orge & Antje Balack Weiterlesen