Rundbrief Dezember 2025

Liebe Freunde, Beter und Unterstützer!

Zum Jahresabschluss schreibt diesmal unsere Mitarbeiterin Prossy Akao den Rundbrief. Sie wurde als Jugendliche durch eine Patenschaft von Amuka gefördert und bekam medizinische Hilfe wegen ihrer Körperbehinderung. Inzwischen arbeitet sie selbst als Psychologin und Koordinatorin in verschieden Programmen bei Amuka mit. Viel Freude beim Lesen und von uns ein ganz herzliches Dankeschön für all eure treue Unterstützung im Jahr 2025!
Wir wünschen euch allen eine gesegnete Weihnachtszeit, Orge & Antje


Liebe Freunde!
Viele Grüße vom AMUKA-Team aus Uganda! Wir sind sehr dankbar für Eure Unterstützung für alle Aktivitäten hier vor Ort. Die Arbeit läuft gut und wir sehen hier viele positive Veränderungen.

Prossy im Amuka-Büro

Unsere „Family Group“ (Erwachsenenbildung) entwickelt sich großartig, mit wachsenden Teilnehmerzahlen in unseren wöchentlichen Treffen. Ein Schwerpunkt unseres Unterrichts liegt auf den Themen Gesundheit, Ehe und der Beziehung zu Gott, denn das sind Lebensbereiche, in denen es hier in den Dörfern viel Leid gibt. Gott segne alle Unterstützer der Lebensmittelhilfe, die in der Hungerzeit sehr geholfen hat. Die Empfänger waren so glücklich und beten um Segen für euch.

Auch im Bible Club läuft es gut, es kommen wöchentlich neue Kinder dazu. Viele dieser Kinder kommen aus zerbrochenen Familien und leben in einem schädlichen Umfeld. Z.B. erleben sie häusliche Gewalt oder ihre Eltern oder Nachbarn betreiben eine Bar und sie sind Tag und Nacht dem Alkoholkonsum ausgesetzt. Viele erleben Ablehnung oder Vernachlässigung oder leben in ständiger Angst vor Hexerei und Flüchen. Zu viele wachsen in dem komplizierten Umfeld von polygamen Beziehungen auf. So geben wir uns besonders viel Mühe, eine freundliche Atmosphäre zu schaffen, in der sie sich mitteilen können, Freunde finden, ihre Begabungen entdecken und vor allem Gott als ihren wichtigsten Freund kennenlernen. Wir haben jeden Samstag Bibelunterricht, Anspiele, Tanz, Seelsorge und trainieren auch Alltagskompetenzen. Zudem geben wir dreimal im Jahr zum Beginn des neuen Terms Schulmaterialien aus. Jeden Samstag im Anschluss an den Bible Club findet immer Fußballtraining statt, was viele wirklich sehr lieben.
Wir planen immer wieder neue Dinge, um die Kinder und Jugendlichen so glücklich wie möglich zu machen

Kinder und Jugendliche im Alter von 3-18 Jahren im Bible Club

Unsere Kindergartenkinder kamen in diesem Jahr regelmäßiger zum Unterricht als zuvor. Außerdem konnten wir, dank der Hilfe unserer neuen Assistentin Ritah, zum ersten Mal Kinder mit Behinderungen aufnehmen. Am 28. November hatten wir den Besuchstag der Eltern. Die Eltern kamen, um sich Aufführungen ihrer Kinder anzusehen, die Einrichtung besser kennenzulernen und über neue Entwicklungen informiert zu werden. Die Kinder machten ihre Sache sehr gut und trugen Gedichte, Schauspiele, Lieder und Tänze vor. Es war wirklich erstaunlich!

Insbesondere von einem Kind kamen weder die Eltern (die sich kurz zuvor getrennt hatten) noch andere Angehörige. Das Mädchen war so enttäuscht, denn sie war sogar eine Vortänzerin. Wir alle gaben unser Bestes, damit sie sich gesehen und wertgeschätzt fühlte.

Als Team haben wir in diesem Jahr daran gearbeitet, uns selbst zu verbessern, damit wir den Menschen hier besser dienen können. Unsere Lehrer und ich zum Beispiel haben vorletzte Woche ein „Stoplight“-Training in Zentraluganda besucht. Dort ging es um Emotionale Intelligenz, insbesondere darum, wie wir den Menschen um uns herum (z.B. den Kindern im Kindergarten) das Gefühl vermitteln können, gesehen, gehört und wertgeschätzt zu werden. Die andere Veranstaltung war in Jinja am Nil und dort ging es um unsere Beziehung zu Gott, unserem Vater. All das ist so gut für unser Wachstum als Team und als Diener Gottes, und wir sehen es nicht als selbstverständlich an, dass wir diese Möglichkeiten der Fortbildung hatten.

Tracy und ihre Mutter

Viele positive Veränderungen können auch bei unseren Barikiwa-Kindern (Kinder mit Behinderung) gesehen werden. Unsere Physiotherapie, Krankenhausbesuche und Seelsorge haben das Leben der Kinder und ihrer Betreuer sehr beeinflusst. Es gibt immer noch Kinder, die in Häusern versteckt werden, weil ihre Angehörigen sich ihrer schämen, aber wir hoffen, dass durch unser Programm auch diese Kinder schätzen gelernt werden.

Des Weiteren konnten wir in diesem Jahr vielen Kranken helfen. Einige hatten epileptische Anfälle und benötigen kontinuierliche Medikation und Kontrollen. Unsere krebskranken Patienten sind noch in Behandlung. Und unsere beiden Kinder mit Herzoperationen gehen zu den Nachkontrollen. Außerdem haben wir einige Kinder mit Knochenbrüchen und dann zwei Jungen, die Beinprothesen bekamen. Wir vertrauen auf Gott, dass er ihnen allen Heilung bringt!

Ich schicke euch viele Grüße mit meinem Lieblingsbibelvers Matthäus 25:40:

Wahrlich ich sage euch: Was ihr getan habt einem unter diesen meinen geringsten
Brüdern, das habt ihr mir getan.

MaTThäus 25:40

Für mich bedeutet dieser Vers, dass jeder Mensch zu Gott gehört und dass Gott uns die Möglichkeit gegeben hat, mit anderen freundlich und mitfühlend umzugehen. Manchmal einfach mit einem Lächeln oder einer Umarmung, manchmal mit unserer Zeit und Geld. Aber wir sollten nie vergessen, dass wir es für Jesus tun. Herzliche Grüße und gesegnete Weihnachten,

Prossy Akao

Weihnachtseinkäufe in Uganda- neue Kleidung
zum Fest ist sehr wichtig!
Es gibt so viele Projekte in die
man sein Geld investieren, zum
Beispiel für den Erhalt der
Äquatorlinie! Deshalb sind wir
umso dankbarer, dass ihr euch
entschieden habt, die Arbeit von
Amuka zu unterstützen!

Rundbrief Juni 2025

Ein Mensch sieht, was vor Augen ist;
der HERR aber sieht das Herz an.

1. Samuel 16:7

Liebe Freunde von Amuka!

Ich (Antje) bin vor fünf Tagen aus Uganda zurückgekommen und es ist wieder mal Zeit, euch von so vielem zu berichten. Auch wenn ihr über 6000 km von der Arbeit vor Ort entfernt seid, sind wir doch jeden Tag unserem Gott und Vater sehr dankbar, der ER durch euch diesen Dienst ermöglicht!
Ihr seid wirklich ein großes Geschenk für die Menschen in unserem Dorf.

Fast 1,5 t Maismehl

Auch in diesem Jahr gab es, wie meist im April bis Mai eine Hungerzeit, in der viele Menschen nur eine Mahlzeit pro Tag haben. Wir haben an 118 Personen aus der Family Group (wöchentliche Seminargruppe) und Barikiwa (Gruppe für Kinder mit Behinderungen) je 12kg Maismehl und 500g Erdnusspaste ausgeben.
Das war eine große Freude und hat vielen über diese schwierige Zeit geholfen.

Mit Abraham war ich ein halbes Jahr nach seiner Herzoperation im Mulago Hospital in Kampala, wo ein Langzeit‐EKG gemacht wurde. Leider scheint etwas nicht ganz in Ordnung zu sein und wir müssen im August, wenn ich wieder in Uganda bin, gleich ins Krankenhaus.

Abraham mit dem Langzeit-EKG

Die kleine Jemima hat sich nach ihrer Herzoperation gut erholt, die Eltern berichteten Prossy und mir bei einem Hausbesuch, dass sie besser atmen kann und kräftiger ist. Die Eltern bedankten sich mit diesem Brief:

Jemima mit ihrer Familie und Prossy

Liebe Freunde,
im Namen unserer Tochter Jemima schreiben wir glücklich und dankbar über eure finanzielle, Abraham mit dem moralische und geistliche Unterstützung. Als Eltern hatten wir die Hoffnung aufgegeben, denn die Kosten für die Operation waren zu hoch und unsere Ressourcen nicht ausreichend.
Wir freuen uns, euch mitteilen zu können, dass Jemima operiert wurde und ihre gesundheitliche Situation sich jeden Tag ein Stück verbessert. Wir sagen wieder und wieder Danke dafür, dass ihr Jemima neue Hoffnung im Leben gegeben habt.
Möge Gott, unser Herr euch und eure Familien segnen,
die Eltern von Jemima

Esther kann wieder
mit beiden Augen sehen


Esther, die wir über viele Jahre zu Augenärzten begleitet haben, um das Hämangiom am Auge entfernen zu lassen, geht es nach zwei Eingriffen durch deutsche Chirurgen endlich besser. Der recht große Tumor wurde entfernt und durch eine plastische Operation kann sie das Auge ein wenig öffnen und damit sehen.

Vor wenigen Wochen sah unser Wächter Simon in
einem Nachbardorf zwei Jungen, 13 und 14 Jahre alt,
die beide als Kleinkinder ein Bein verloren hatten
(durch einen Sturz vom Baum bzw. eine Knocheninfektion).

Innocent und Anthony mit Agnes


Die beiden sind Cousins und wohnen bei der Groß‐
mutter. Kurz darauf trafen wir sie und erzählten ih‐
nen von der Möglichkeit, eine Beinprothese zu bekommen. Davon hatten sie noch nie etwas gehört.
Durch unseren Freund Jens, der nahe Kampala bei einer Orthopädiewerkstatt arbeitet, die sehr hochwertige Prothesen herstellt, konnten wir wenige Tage später mit Innocent und Anthony die Reise nach Mukono antreten.
Da bei Innocents Beinstumpf die Knochen hervortreten, wurde bei ihm gestern (wieder von dem deutschen Chirurgen‐Team wie bei Esther) eine Stumpfkorrektur durchgeführt.
Nun müssen wir warten bis die Wunde verheilt und beide wieder nach Mukono reisen dürfen, um die Prothesen anfertigen zu lassen. Das ist alles ziemlich aufregend für die beiden Jungen!
In der Werkstatt bekamen sie letzte Woche erst mal neue, passende Unterarmgehhilfen.

Lehrer Marsden mit der 1. Klasse

Sehr dankbar sind wir auch für unsere Lehrer im Kindergarten: Marsden, Annet, Justine , sowie die Auszubildende Sylvia und Assistentin Ritah. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie sie sich liebevoll und mit viel Geduld um die Kinder kümmern und wie sehr auch die Kinder sie lieben!
Dadurch, dass das ugandische Schulsystem sehr stark auf Auswendiglernen ausgerichtet ist, wenig auf selbständiges Denken und auch in den Vorschulen viel Wert auf Abschreiben von der Tafel Wert gelegt wird, musste ich die Lehrer immer wieder ermutigen, den Kindern viel Raum zum Spielen zu geben.

Spielerisches Unterrichtsmaterial aus
Deutschland wird entdeckt

Kürzlich waren wir nun sehr erstaunt, dass die ugandische Regierung neue Richtlinien für Kindergärten einführt, die genau dem entsprechen, was wir schon versuchen umzusetzen:

° Auf Spiel basiertes Lernen
° Maximal 25 Kinder pro Klasse
° Keine Hausaufgaben
° Keine Examen

Tatsächlich gibt es schon für 3jährige „Examen“, wobei allerdings die Lehrkräfte alles vorsagen müssen, aber die Eltern finden das ganz wichtig.

In unserer wöchentlichen „Family Group“ hatten wir in letzter Zeit Themen wie Tuberkulose, HIV und Biblische Leiterschaft. Letzte Woche sprach Samuel Bawala über Dankbarkeit und heute Jimmy und Prossy über Epheser 5 zum Thema Ehe.

Etwas, das wirklich besonders in unserem Team von 10 Mitarbeitern ist, ist dass (meistens) alle ‐ trotz einer ansonsten sehr hierarchisch geprägten Kultur ‐ gut zusammenarbeiten und sich gegenseitig helfen.
Die Zuständigkeitsbereiche sind nicht so stark abgegrenzt, wie anderswo. Deshalb kann auch jede und jeder sich bei den wöchentlichen Bibelstunden für die Mitarbeiter einbringen oder auch in der Family Group unterrichten, wie heute die Psychologin Prossy zusammen mit dem Wächter Jimmy.
Jeden Morgen um 7:30 kommen alle zum Gebet zusammen und donnerstags um 12:00 schrubbt das ganze Team gemeinsam unsere Versammlungshalle, egal ob Lehrerin oder Wächter.

Dorfgesundheitshelfer mit Abschlusszertifikat

Im letzten Jahr hatten wir begonnen, die, vom Distrikt eingesetzten, ehrenamtlichen Dorfgesundheitshelfer (VHT) zu schulen. Erst kamen gut 30 VHTs zu den Schulungstagen, zu den Abschlussprüfungen dann nur noch acht. Fünf haben die Tests bestanden, drei waren schon sprachlich völlig überfordert. Aber nachdem Prossy mit ihnen weiter geübt hat, haben auch diese drei bestanden. Kürzlich haben wir ihnen die Zertifikate überreicht, dazu Gummistiefel und T‐Shirts.
Wir hoffen, dass es für sie eine Ermutigung ist und dazu beiträgt, dass die Gesundheitssituation in den Dörfern verbessert wird.

Joel mit seiner Großmutter

Die besonderen Bedürfnisse unserer Barikiwa ‐ Kinder stellen uns immer wieder vor neue Herausforderungen, aber insgesamt ist es richtig toll zu sehen, wie die Mütter und Großmütter gut zusammenhalten, sich gegenseitig ermutigen und lernen, ihre Kinder als Geliebte Gottes zu sehen, nicht als Belastung oder gar Fluch.

Besonders beeindruckt mich immer die Großmutter von Joel, die den inzwischen 10järigen überall hin auf dem Rücken trägt und eine gute Kommunikation mit ihm entwickelt hat. Neulich mussten wir zum Physiotherapeuten Isaac in die Stadt, um die Fußstellung Joels durch Gipsen zu korrigieren.

Joel bekommt die Füße und Beine eingegipst
Grace liebt Seifenblasen
Tracy macht uns mit ihrem Lachen viel Freude
Im Garten freut sich Benita an den Blumen
Unser neues Bällebad

Harriet und Rosie machen uns weiterhin viel Freude, im April/Mai waren sie über die Ferien wieder in Deutschland und haben hier besonders das Zusammensein mit der Familie und die Radtouren genossen.
Sie gehen gerne in ihre Schule und machen gute Fortschritte.
Ganz besonders freuen sich die beiden, dass Orge im Oktober nach Uganda kommt.

Rose (9) und Harriet (10

Seid herzlich gegrüßt,
Orge & Antje Balack

Rundbrief August 2024

Trachtet zuerst nach Gottes Reich und seiner Gerechtigkeit, dann wird euch alles andere zufallen.

Matthäus 6:33


Ihr Lieben,

wie versprochen kommt nach Lars’ Reisebericht im Juli nun der Beitrag von Christian Dumke. Ganz aktuell noch die erfreuliche Nachricht, dass Abraham Kisaye nach 4,5 Jahren Wartezeit letzte Woche endlich am Herzen operiert wurde. Er soll ca. 3 Wochen im Heart Institute bleiben, bevor er nach Hause kann. Dann werden wir mehr berichten. Bitte betet mit für den Heilungsprozess.

Liebe Grüße von Orge & Antje


Liebe Freunde von Amuka,

vor 2 Jahren entschloss ich mich, am monatlichen Amuka-Gebetskreis teilzunehmen und den Verein auf unterschiedliche Weise zu unterstützen. Um mir die Menschen und ihre Lebensumstände vor Ort greifbarer werden zu lassen, fragte ich – in einem Moment der Verwegenheit und Abenteuerlust – Lars, ob wir nicht zusammen dahin fliegen wollten.

Ein halbes Jahr und diverse Impfpiekser später landeten wir auf dem Entebbe Airport und zwei Tage später trafen wir im Distrikt Manafwa auf dem Amuka-Gelände ein.

Christian mit einer Jackfruit

Die Begrüßung durch die einheimischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fiel durchweg freundlich aus, und ich lernte Simon Peter kennen, der hier als Wächter und Hausmeister angestellt ist und mit dem ich zusammenarbeiten sollte. Mein Aufgabengebiet umfasste die handwerklichen Themen, und zwar fernab von Baumärkten, dafür mit anfänglich sprachlichen Barrieren.

Ich bin dankbar, dass mich Jesus in dieser ungewohnten Situation, fast ohne Werkzeuge und Material, wo die Fähigkeit zum Improvisieren Voraussetzung für ein Gelingen und Freude an der Arbeit ist, durch die Situation hindurch getragen hat. Dübel aus Holz herzustellen war noch eine der einfachsten Übungen. Bald fertigte ich mir einen Spachtel zum Verschließen der Risse im Betonfußboden aus übriggebliebenen Dachplatten aus Blech und Dichtungsringe für eine Wasserleitung aus alten Fahrradschläuchen an.

Christian und Simon Peter sieben den Sand zum Betonmischen

Nach einer Woche funktionierte die Verständigung zwischen Simon Peter und mir mit einigen Brocken Englisch und Zeichensprache, sodass wir beide von- und miteinander lernen konnten. Hier kam der echte Austausch zustande, der in einer Einladung zum Abendessen bei Simon zuhause gipfelte. Genau diesen echten Austausch wollte ich auch erleben und Gott schenkte ihn mir.

Obendrein wirkten sich die handwerklichen Tätigkeiten, die klimatischen Bedingungen in Äquatornähe sowie der Genuss lokaler Nahrungsmittel außerordentlich positiv auf mein körperliches und seelisches Befinden aus. Des Weiteren entdeckte ich ein Betätigungsfeld, mit dem ich, als Handwerker und Bautechniker, die Lebensumstände dieser Menschen verbessern kann. Die Häuser, besser Hütten, der Dorfbewohner dort haben einen Fußboden, der aus einem Gemisch von Sand und Kuhexkrementen besteht. Dieser, von Krankheitserregern nur so wimmelnde Bodenbelag, ist die Ursache, dass viele Kinder erkranken, da sie darauf spielen und sitzen.

Beim Ausbessern des Fußbodens im Kindergarten

Hier könnte man mit geringem finanziellem Einsatz eine doppelte Wirkung erzielen. Da die Hausbewohner in der Lage sind, ihre Fußböden selbst zu schütten (wenn man ihnen Zement zur Verfügung stellt), gäbe man ihnen die Würde, nicht einfach nur Empfänger von Spenden zu sein und ihre Kinder würden zugleich wesentlich weniger von Krankheiten geplagt.

Wasserpumpen am „Borehole“

Ich bin gewiss, so Gott will, nicht zum letzten Mal dort gewesen zu sein. Alleine schon, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Amuka wiederzusehen und gerne würde ich Simon beim Bau seines neuen Hauses für seine Familie mit Rat und Tat unterstützen. Eventuell auch mit einem Zementaußenboden.

Christian lernt, wie man Lehmziegel selbst herstellt
Ausflug zu den Sipi Falls