In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden. Johannes 16:33
Liebe Freunde von Amuka!
Im Moment kann man sich ja kaum noch vorstellen, dass das Jahr „ganz normal“ anfing, mit Programmen, die viele Menschen auf einmal zusammen brachten.
Am 3. Februar begann das neue Schuljahr, diesmal mit vier Gruppen, d.h. zu den drei Kindergarten-Gruppen der 3-bis 5-jährigen kam noch die 1. Grundschul-Klasse dazu. Somit hoffen wir, die Kinder dann mit grundlegenden Schreib- und Lesefähigkeiten ab Klasse 2 zu umliegenden Grundschulen schicken zu können. In die neue Baby-Class haben wir 25 Kinder aufgenommen, allerdings hatten wir etwa doppelt so viele Anfragen.
Am 20. März wurden dann auch in Uganda alle Schulen und Kindergärten geschlossen. Dort sind die landesweiten Maßnahmen noch viel strikter als in Deutschland: Neben der Schließung aller non-food shops, wurden auch alle Verkehrsmittel verboten, einschließlich privater PKW! In Mbale darf man auch nicht mehr zu Fuß in andere Stadtteile gehen. Durch diese Maßnahmen verlieren natürlich etliche Leute, die nur von der Hand in den Mund gelebt haben, ihre Lebensgrundlage und das in den Monaten April bis Juni wo sowieso jährlich Hungerzeit ist.
Bis Mitte März hatten wir noch volles Programm in Amuka: Jeden Freitag die „Family Group“ mit verschiedenen Themen, u.a. über Hühnerhaltung, um den Dorfbewohnern neue Wege zur Einkommensverbesserung zu eröffnen, und Antje hatte einige Bibelarbeiten über „Leiden“, wo alle auch sehr aktiv beteiligt waren. Auf Wunsch der Mitglieder wurden für „treue“ Teilnehmer blaue T-Shirts mit Amuka-Logo und dem Bibelvers aus Lukas 18:27 „Was bei den Menschen unmöglich ist, ist möglich bei Gott“ bedruckt.
Der Bible Club erfreute sich auch großer Beliebtheit, bis zu 270 Kinder kamen jeden Samstag. Wir wissen gar nicht, wie wir diese große Zahl an Kindern weiterhin unterrichten können, denn gute Lehrer (Freiwillige) zu finden ist zum einem nicht leicht, zum anderen sind auch unsere Klassenzimmer nicht groß genug.
Die Herzoperation von Abraham musste wegen des ganzen Lockdowns natürlich auch verschoben werden. Herzlichen Dank an alle Spender – wir haben die erforderliche Summe zusammen!!
Anfang Februar kam Annette Schumacher von der Allianz-Mission für eine Woche zu uns zu Besuch, was für alle ein echter Segen war. Sie hat über 25 Jahre Erfahrung in Tansania, insbesondere im Bereich Natürliche Medizin (anamed) und hat uns allen so einiges beibringen können, wie hier auf dem Foto die Herstellung von Ingwer-Chips. Insgesamt hat Annette alle Mitarbeiter sowie Orge und Antje sehr ermutigt und motiviert! Leider musste sie für die Anreise von Tansania nach Bunamukheya – bei ca. 400km Luftlinie etwa 2000km Reiseweg zurücklegen, wegen des „unpassierbaren“ Victoriasees zwischen den beiden Ländern.
Eigentlich hatte Antje geplant am 19.04. wieder nach Uganda zu fliegen, aber heute kann natürlich keiner sagen, wann das nun klappen wird. Wir stehen aber trotzdem in täglichem Kontakt mit dem Team vor Ort und überlegen, wie wir am Besten helfen können. In dieser Woche hat Jonathan mit Jugendlichen angefangen, Tiptaps zum Händewaschen zu bauen, um die Hygiene zu verbessern. Außerdem haben wir uns entschieden, in etwa zwei Wochen eine Nahrungsmittelhilfe für 200 Familien in den umliegenden Dörfern zu starten, um die Verknappung durch die aktuelle Hungerzeit und Corona-Krise ein wenig aufzufangen. Das ist nicht einfach, da ja Transportmittel nicht ohne Weiteres zur Verfügung stehen, das Ganze pro Woche 500€ kosten wird und es – durch die Lagerung von Mais und Bohnen – auch zu einem Sicherheitsrisiko für unsere Mitarbeiter werden kann. Bitte bete da mit um Weisheit und gute Durchführung!
Zum Schluss möchten wir nochmal Euch allen ganz herzlich DANKE sagen für Eure treue und vielfältige Unterstützung, die uns immer wieder eine große Hilfe und Ermutigung ist! Wir wünschen Euch gesegnete Ostern! Der HERR ist auferstanden!
Eure Orge & Antje Balack
PS: Wir haben noch einige Pakete fairen „ZUKUKA BORA“ Kaffee (gemahlen) aus Uganda; bitte meldet Euch, wenn Ihr welchen haben möchtet (250g/6€)
Ich, der HERR, habe Frieden für euch im Sinn und will euch aus dem Leid befreien. Ich gebe euch wieder Zukunft und Hoffnung. Mein Wort gilt! Jeremiah 29:11
Liebe Freunde von Amuka!
Beim Anblick dieser beiden Kinder kam mir in den Sinn, dass sie beispielhaft für so viele Menschenleben in Uganda stehen: Die beiden wirkten so hoffnungslos und verdreckt, dass man sich einfach keine gute Zukunft für sie vorstellen kann. Im Widerspruch dazu steht auf dem T-Shirt des Jungen: I can change the world. Wir erleben beides immer wieder, dass Menschen die von Gott gegeben Chancen anpacken und ihr Leben zum Besseren verändern, andererseits scheinen viele es nicht zu schaffen, Verantwortung zu übernehmen und verbauen sich damit jede Chance.
Die heftigen und andauernden Regenfälle in den letzten Wochen haben den Alltag sehr beeinträchtigt, da die Straßen oft kaum passierbar waren. So nass haben wir es noch nicht erlebt und etliche Menschen in Ost-Afrika verloren ihre Ernte oder sogar ihr Leben. Auch unsere Aktivitäten wurden durch den Regen immer wieder beeinträchtigt, glücklicherweise musste aber nichts ausfallen. Mit allen Gruppen haben wir auch Weihnachtsfeiern gehabt, was bei allen große Freude ausgelöst hat. Besonders wichtig ist in Uganda ja immer das Essen bei solchen Feiern!
Bible-Club Weihnachtsfeier; im Vordergrund der herzkranke Abraham
Am Samstag hatten wir eine Feier im Bible Club, wozu 230 Kinder und Jugendlichen kamen. Neben den üblichen Programmpunkten Porridge, Lobpreis und biblische Botschaft, gab es viele Spiele ( z.B. Sackhüpfen) und Naschis. Die Zahl der Kinder wächst kontinuierlich, was toll ist, uns aber auch vor die Frage stellt, wie wir das in Zukunft handhaben wollen, da mehr Mitarbeiter, Finanzen und Räumlichkeiten benötigt werden.
Die Teinehmer der „Family Group“ hatten sich T-Shirts für die Mitglieder gewünscht, die ersten wurden am 12.12. verteilt.
Auch unsere Seminargruppe am Freitag wächst und es herrscht eine immer größere Offenheit. In den letzten Wochen haben wir die Themen „Hühnerhaltung als Einkommenserwerb“, „Furcht“ ( vor bösen Geistern und Menschen) und „Leiden“ und behandelt. Furcht ist immer wieder etwas, was das Leben der Menschen sehr beeinflusst. Diese Woche erzählte ein Freund mir, sein Vater habe ihn als Kind auf eine weit entfernte Schule geschickt, da die Eltern sich getrennt hatten und er eine Stiefmutter hatte, die ihn aus Eifersucht vergiften wollte, da er in der Schule besser war als ihre eigenen Kinder. So war es sicherer für ihn weit weg zu sein.
Die Mitglieder der Spargruppe warten auf die Auszahlung ihrer Einlagen. Mit dem Geld kaufen vor Weihnachten viele neue Kleidung und gutes Essen.
Anfang Dezember wurden aus unserem Lager 40 kg Mais gestohlen. Wir haben zwar eine Vermutung und nehmen auch an, dass einige Mitarbeiter mehr wissen als sie sagen, aber der wirkliche Beweis fehlt uns. Auch hier zeigt sich, dass die Mitarbeiter Angst voreinander haben, auch wenn insgesamt die Offenheit wächst. In den letzten Wochen haben wir so viel Zeit darauf verwandt über Ehrlichkeit, Leben im Licht und Integrität zu reden. Diese Woche kommt Samuel Bawala mit einem Freund zu einem zweitägigen Workshop über Integrität, Motivation und Verantwortung. Im Januar möchten wir wieder sechs Jugendliche nach Jinja schicken, wo sie in einer zweiwöchigen Youth School von Gottes Vaterliebe und Befreiung von Bindungen an negative Verhaltensweisen lernen. So hoffen wir nach und nach auf immer mehr Veränderungen und geheilte Beziehungen.
Das Kindergartenjahr ging am 29.11. zu Ende mit der Ausgabe der Zeugnisse. Ja, auch 3-Jährige bekommen hier schon Zeugnisse! Allerdings konnten wir uns gegen „Examen“ bei den Kleinen durchsetzen, aber in der Vorschulklasse wollen doch die meisten Eltern unbedingt diese Prüfungen.
Lornah übt mit den Kindern das Abwaschen
Wir haben jetzt 25 neue Kinder für Februar 2020 registriert, die wir nach unseren Kriterien ausgewählt haben. Auf der Warteliste hatten wir allerdings über 40 Kinder. Da wir eine 1. Klasse einführen möchten, benötigen wir dringend noch einen geeigneten Lehrer. („Lehrer“ ist hier nicht das Problem, aber „ geeignet“). Nachdem das Jahr 2019 vor allem bestimmt wurde durch das Umsetzen von Baumaßnahmen, wollen wir uns 2020 vor allem auf inneres Wachstum konzentrieren: Schulungen für unsere Lehrer und die umliegender Schulen, sowie Sicherung der finanziellen Situation.
Unser Spielplatz- der einzige weit und breit- erfreut sich großer Beliebtheit, sowohl im Kindergarten als auch im Bible Club
Unsere Aushilfs-Lehrerin Lornah hat sich so sehr bewährt und so viel Liebe für die Kinder gezeigt, dass wir sie ab Januar zu einer „In-Service-Caretaker- Ausbildung“ schicken werden, d.h. sie macht während der Ferien ihre Ausbildung und arbeitet in den Terms weiter in Amuka.
Weiterhin haben wir etliche Patienten gehabt. Einer ist der kleine Davis mit spastischen Lähmungen. Im Oktober hatte seine Mutter mit Übungen begonnen, die schon einige Veränderung gezeigt haben. Anfang Dezember war Antje mit den beiden wieder im Krankenhaus, wo sie neue Übungen gezeigt bekamen.
Im Oktober kam Shafira mit ihrem offensichtlich herzkranken 13jährigen Sohn Abraham zu uns. Nach Arztbesuchen in Mbale und Kampala hat sich die Diagnose „Fallot‘sche Tetralogie“ herausgestellt, eine angeborene Herzfehlbildung, die zu Sauerstoffmangelversorgung führt. Nur 30% der unbehandelten Kinder überleben die ersten 10 Jahre. Auch Abraham geht es zunehmend schlechter, da sein Herz den wachsenden Körper immer weniger versorgen kann. Eine entsprechende Operation kann in Uganda durchgeführt werden, kostet aber 4400€.
Abraham (re) mit seinen Eltern und Bruder vor ihrer Lehmhütte
Es hat uns sehr gefreut zu sehen, dass die Eltern Shafira und Peter wirklich zusammenarbeiten und sich bestmöglich um ihre vier Kinder kümmern. Ihr einziger relevanter Besitz sind allerdings eine Kuh und ein Schwein, durch deren Verkauf sie vielleicht 300€ aufbringen könnten. So haben wir jetzt begonnen, das Fundraising in Uganda (Politiker, der Wahlkampf hat begonnen) und Deutschland in Angriff zu nehmen. Große Unterstützung bei allen Fragen erhalten wir dabei von unserem Freund und Nachbarn Moses, der in Kampala als Apotheker arbeitet und die Familie auch dort ins Herz-Institut begleitet hat.
Von ganzem Herzen möchten wir uns bei Euch allen bedanken, die mit Gaben und Gebet hinter der Arbeit stehen, bei allen, die uns immer wieder ermutigen, auch in schwierigen Phasen weiter daran zu glauben, dass unser Himmlischer Vater den Menschen in Manafwa Zukunft und Hoffnung geben will! Und vielen Dank auch für jede Form der praktischen Hilfe!
Wir wünschen Euch ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute für 2020! Orge & Antje Balack mit dem ganzen Amuka-Team
Letzte Woche ging unser Sabbatjahr in Uganda zu Ende. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Wedel sind wir in den Urlaub nach Schweden gefahren, so dass der Rundbrief diesmal von ganz woanders zu Euch kommt. Es war ein Jahr mit vielen Höhen und Tiefen, in dem vieles erreicht, aber anderes auch bis jetzt nicht geklärt werden konnte. Wir haben gute, treue Freunde und Mitarbeiter gefunden, mit denen zusammen wir wirklich einiges aufbauen konnten, andererseits mussten wir erleben, dass frühere Freunde sich gegen uns gewandt haben, ohne dass für irgendwen ersichtlich wäre, warum.
Mitglieder der Family Group, die regelmäßig kamen, erhalten Mais für die Familie
Sehr schön ist es, zu erleben, wie viele Menschen jetzt zur Family Group am Freitagnachmittag kommen, sich dort Beziehungen vertieft haben und Menschen wachsen konnten. Nachdem wir in den letzten Wochen geistliche Themen (Vergebung, Gott unser Vater, Dankbarkeit) und Anamed-Unterricht (durch die Teilnehmer des letzten Seminars) hatten, hat jetzt Ronald von Jenga landwirtschaftliche Schulungen begonnen („Farming God‘s Way“), so dass der immer wiederkehrenden Hungersnot hoffentlich etwas entgegengesetzt werden kann. Das fordert Umdenken und Eigeninitiative, was nicht so vielen Menschen im Dorf leicht fällt.
Unser Kindergarten wird von Kindern und Lehrern täglich mit Freude besucht. Es ist ja auch wirklich ein schönes Umfeld, besonders auch Dank Gideon, der den Garten mit großem Einsatz gestaltet. Antje hat begonnen, den Lehren einfache Spiele wie Memory, Mikado und Fädeln beizubringen und sie haben mit großer Begeisterung gespielt! Sie selbst fertigen auch sehr schöne Poster zu Unterrichtsinhalten an. Wir haben versucht Spielzeuge in Mbale zu kaufen, z.B. Plastikbausteine, aber die Qualität ist einfach zu schlecht und die Auswahl sehr gering. Wenn jemand von Euch Spielzeug wie Duplo- der Holzbausteine, einfache Tischspiele, Steckspiele oder Plastiktiere abzugeben hat, würden wir uns sehr freuen.
An einem Tag waren wir zur Hospitation in dem Kindergarten einer Koreanerin in Mbale, von dem alle Lehrer mit neuen Ideen zurück kamen. Inzwischen haben wir die Räume mit sehr schönen Holztischen einrichten können und dazu passenden Plastikstühlen (allein das Beschaffen der Stühle kann hier zu einer echten Vollzeitbeschäftigung werden).
Bisher konnten wir ja erst ein Gebäude mit zwei Gruppenräumen bauen, so dass eine Gruppe sich im Zelt trifft. Deshalb sind wir sehr glücklich und dankbar, dass wir durch Zusagen der „Ernst Prost Stiftung“ und des „Vereins zur Förderung von Kleinprojekten in Entwicklungsländern“ in den nächsten Schulferien mit dem Bau eines zweiten Blocks mit einem Klassenzimmer, sowie Büro, Lager und Mitarbeiterraum und dem Küchenbau beginnen können. Bauleiter wird wieder Aaron Masaba sein, der uns jetzt auch sehr mit administrativen, seelsorgerlichen und beratenden Tätigkeiten zur Seite steht und im Dorf großes Ansehen genießt. Aaron und seine Frau Jenie haben Mercy mit ihrem Baby aufgenommen, so dass sie jetzt in Mbale einen Kurs im Backen besuchen kann, der ihr hoffentlich hilft, ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
Ende Mai/ Anfang Juni hatten wir unseren zweiwöchigen medizinischen Einsatz mit unserem Freund Dr. Christian Linkert (der mit seinem Sohn Johannes kam) und dem Team eines nahegelegenen Health Centres. Es konnten an 5 Tagen 485 Patienten behandelt werden, hauptsächlich Frauen und Kinder. Teilweise kamen die Patienten schon morgens um 5 und um 7 Uhr schickten wir schon welche nach Hause, weil es einfach zu viele waren. Hauptsächlich wurden Malaria, sowie Geschlechts– und Hautkrankheiten behandelt. Also vieles, was mit dem Lebensstil zusammenhängt!
Shenay bei der Registrierung von Patienten
Ganz herzlichen Dank an den VFKE für die Finanzierung dieses Einsatzes!!! An den anderen Tagen fanden gut besuchte Eheseminare mit Christian statt, wir zeigten den Jesus-Film in Lumasaaba und am letzten Tag kam ein großes internationales Gebetsteam von Jenga, was auch viele sehr ermutigt und gesegnet hat. Überhaupt sind wir sehr dankbar für alle Unterstützung durch Jenga, sowohl geistlich, als auch in rechtlichen Fragen. Ohne Robby Keen und seine Mitarbeiter hätten wir im letzten Jahr vieles nicht erreichen können.
Im letzten Jahr hatten wir auch viel mehr Zeit mit den Patenkindern und konnten mehr Einblick in ihre Lebens- und Schulsituation bekommen. Oft ist das sehr frustrierend und schwer zu verstehen, was wirklich vor sich geht. Wir haben jetzt fast alle Kinder an einer lokalen privaten Grundschule oder einer lokalen staatlichen Sekundarschule. Jonathan und Antje waren immer wieder im Kontakt mit den Schulleitungen, um zu sehen, wie es unseren Kindern geht. Bei diesen Besuchen zeigten sich Schulleiter und Lehrer natürlich von ihrer besten Seite, aber es gibt eben auch die andere Seite: Trotz staatlichen Verbots werden Schüler geschlagen, mit Rohrstock, regelmäßig und auch völlig ungerechtfertigt. Schüler, die Lugisu sprechen, werden bloßgestellt und teilweise fällt 50% des Unterrichts aus, weil die Lehrer einfach nicht erscheinen. Kein Wunder, wenn in solchem Umfeld nicht viel gelernt wird und Schüler sich nicht wertgeschätzt fühlen.
Ausflug in den Zoo
Trotzdem ist es schön, wie einige der gesponserten Kinder sich charakterlich, geistlich und sozial entwickeln und auch Verantwortung für andere übernehmen und sich in der Gemeinschaft einsetzen. Mit 15 Patenkindern, die sich besonders engagiert zeigten, unternahmen wir im Mai einen Ausflug nach Mbale in den Zoo und zum Schwimmen, was für alle ein großes Ereignis war, da sie sonst kaum aus dem Dorf herauskommen.
Amuka-Mitarbeiter vor Ort
Nachdem wir jetzt abgereist sind, übernehmen unsere Töchter Anna-Rahel und Tabea einen Teil der Aufgaben und kümmern sich um Rose und Harriet. Wir sind aber auch dankbar für unsere Mitarbeiter, die sich sehr einsetzen und ihr Bestes geben. Leider sind sie auch immer wieder unter Beschuss, sowohl von ihren Clans, die meinen sie müssten jetzt sehr viel Geld haben, da sie bei Weißen arbeiten (tatsächlich müssten wir ihnen Amuka-Mitarbeiter vor Ort viel mehr geben für ihre Arbeit, haben das Geld aber selbst nicht) und auch im geistlichen Bereich. Bitte betet besonders für sie! Soweit von uns… Im Anschluss haben wir Euch einige Briefe von verschiedenen Menschen aus Bunamukheya übersetzt, damit sie mal direkt zu Wort kommen.
Herzliche Segensgrüße, Orge & Antje Balack
Briefe aus Bunamukheya an Freunde in Deutschland:
Hallo Dr. Chrsitian, wir grüßen Dich im Namen Jesus! Wir – die Familie von Gideon und Lornah von Amuka- wollen uns herzlich bedanken für die Behandlung während des „Medical Camps“ und für die Ermutigung durch das Wort Gottes und das Ehetraining. Wir wurden sehr gesegnet und lieben Dich sehr und wünschen, dass Gott Dich segnet, wo immer du bist! Mit freundlichen Grüßen, Gideon und Lornah, Amuka, Uganda
Dankesschreiben an meinen Freund, Ich grüße Dich im Namen unseres allmächtigen Vaters. Ich bin Kimono Lydia, die diesen Brief schreibt und möchte Danke sagen für alle Medizin, die ich bekam. Ich litt an Malaria, aber jetzt bin ich wieder gesund. Vielen Dank, Kimono Lydia
Hallo liebe Freunde in Deutschland und anderen Ländern, Lobt den lebendigen Gott! Dies ist Jenipher Wafula von der Amuka Family Group. Ich möchte Euch herzlich danken für Euren Einsatz, der ganz sicher nicht umsonst war. Möge der Allmächtige Gott Euch belohnen für Eure Barmherzigkeit, die Ihr uns erwiesen habt. Ihr habt Orge und Antje unterstützt, so dass sie uns beistehen können in verschiedener Art und Weise, wie z.B. durch den medizinischen Einsatz. Es gäbe viel zu sagen, aber vor allem: Gott segne Euch! Jenipher Wafula
Liebe Sponsorin, wie geht es Dir?… Ich möchte mich herzlich bedanken für das Bezahlen meiner Schulgebühren, für Workshops an denen wir teilnehmen können, für medizinische Behandlung und für die Tour zu interessanten Orten wie Zoo und Pool. Ich bin so glücklich und möchte mich herzlich bedanken, zudem möchte ich Dir fünf Eier schicken als Zeichen meiner Wertschätzung… Gottes Segen, Daphine
Lieber Sponsor, Ich bin Carol, 17 Jahre alt und das 5. von acht Kindern, ich gehe in die 10. Klasse. Der Grund warum ich schreibe ist, dass ich meine Wertschätzung ausdrücken möchte. Vielen Dank für die Fürsorge, die Du mir seit der Grundschule bis jetzt in der weiterführenden Schule erwiesen hast. Viele andere haben die Schule verlassen, weil sie die Gebühren und Schulmaterialien nicht bezahlen konnten. Vielen Dank für Dein fürsorgliches und einzigartiges Geschenk, das stets pünktliche Zahlen meiner Schulgebühren, denn ich finde die Schule sehr interessant. Ich werde Deine Liebe nie vergessen. Carol
Lieber Sponsor, Danke für die medizinische Behandlung und das Bezahlen meiner Schulgebühren. Ich liebe Dich so sehr und wünsche mir, Dich eines Tages in meinem Zuhause zu sehen. Ich gehe gerne zur Schule, liebe Fußball und Mathematik. Gott segne Dich, Emmanuel
Liebe Sponsorin, …ich bin sehr froh über alles, was Du für mich getan hast, seitdem Amuka in unser Dorf kam. Danke für meine Schulgebühren, für das Bible Club Shopping, für unsere Tour und dass ich mehr über Gottes Liebe lernen kann. Ich habe nichts zu geben, aber ich bete, dass Gott Dich segne und alles was Du mir Gutes getan hast, doppelt zurückerstattet. Gott segne Dich, Alex
Liebe Freunde von Amuka Deutschland! …Ich bin wirklich glücklich, gute Freunde wie Euch zu haben, die uns im Gebet und finanziell unterstützen. Ich bin ein Lehrer im Amuka Kindergarten und auch im Bible Club. Der Kindergarten verändert das Dorf positiv, weil die Kinder es genießen an diesem interessanten und schönen Ort zu lernen. Der Kindergarten hat den Kindern geholfen, die Liebe Gottes zu ihnen zu erleben. Insgesamt hat Amuka das Leben vieler Menschen in Bunamukheya verändert durch Aktivitäten wie Hilfe für die Bedürftigen, Heilung für Menschen mit zerbrochenen Herzen und anderem. Bald werde ich meine geliebte Elizabeth heiraten und wir brauchen Eure Gebete für eine starke Ehe,…herzliche Grüße, Innocent
Ihr Lieben in Amuka Deutschland, Ich schreibe im Namen von Amuka Uganda und der Dorfgemeinschaft, um herzlichen Dank zu sagen für Eure Liebe und alle Taten der Liebe, die Ihr hier zeigt, wir z. B.: Unterstützung für die Erziehung von bedürftigen Kindern, wie etwa Waisen, die sonst hätten die Schule abbrechen müssen. Danke, dass Ihr den Bau des Kindergartens ermöglicht habt mit bisher zwei Klassenräumen und der dritten Klasse in einem grün-gelben Zelt. Danke auch für das großartige Medical Camp über zwei Wochen mit guter medizinischer Versorgung und Ehetraining, beides geleitet von Pastor Dr. Christian! Dank und Wertschätzung von Uganda nach Deutschland, Gott möge Euch belohnen und segnen, Jonathan Khatoko (Mitarbeiter)
Grüße im Namen Jesu! Ich schreibe als Vertreter von Bunamukheya und möchte Euch und Familie Balack danken für alle Beiträge in der Hilfe für Bedürftige, Unterstützung mit Schulgebühren. Danke für medizinische Hilfe für kranke Menschen, Mais, die Amuka Family Group und den Bible Club, Schulungen und Touren. Danke für den Bau des Kindergartens, der unser Dorf verändert hat und eine gute Grundlage für Bildung legt. Danke für jedes Training, das unsere Dorfbewohner von untätigen zu aktiven Menschen verändert. Dank an Amuka Deutschland, die uns stets finanziell unterstützen, möge Gott Euch reichlich belohnen! Mit herzlichen Grüßen, James Waninda, (Dorfvorsteher)